Ausstellungen 2025
VON MÄCHTEN – Barbara Ambrusch-Rapp
Austauschausstellung der bv Galerie Klagenfurt
Vernissage: Donnerstag, 10. April 2025
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Romana Egartner (bildende Künstlerin und Kulturmanagerin)
Programmpunkt: Stummer Aufschrei – Elke Hagen (Schauspielerin, Sprecherin und Autorin) liest Texte zu Missbrauch und Gewalt in unserem Gesellschaftssystem
Eröffnung: Mag. Martin Hallbauer, Bezirkshauptfrau-Stv.
Dauer der Ausstellung: 11. bis 27. April 2025
Sichtbar und unsichtbar prägen die Mechanismen von Machtstrukturen unser Leben. Ausgehend von kollektiven und persönlichen Erfahrungen dazu beleuchtet die Crossover-Künstlerin und Kulturaktivistin Barbara Ambrusch-Rapp einerseits die Dynamiken von Unterdrückung und Ungerechtigkeit, andererseits die Kraft des Widerstands und das Bedürfnis nach Würde. In Bildern, Objekten und audiovisuellen Arbeiten – von plakativen Figurationen über Cyborgs und Mutationen bis zu Fragmenten einer NYC Guerilla Art Exhibition – oszilliert sie zwischen Zuständen der Machtlosigkeit und Selbstermächtigung. Im Fokus und als Einladung an das Publikum steht dabei die Auseinandersetzung mit Fragen zu Menschenrechten, Minoritäten und Utopien.
Ein Teil dieser Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Verein schau.Räume Villach.
Barbara Ambrusch-Rapp, geboren 1972 in Klagenfurt, lebt und arbeitet als Multimedia-Künstlerin, Kuratorin, Kulturarbeiterin und Aktivistin in Velden am Wörthersee. Freischaffend präsent in nationalen und internationalen Ausstellungen sowie in den Bereichen Performance, Theater und Kunst im öffentlichen Raum. Würdigung ihrer Arbeit durch Preise, Ankäufe und Projektförderungen; in Publikationen im Bereich der Literatur, Bildenden Kunst und Wissenschaft erwähnt, beteiligt oder herausgebend. Mitglied im Kunstverein Kärnten und BV Kärnten, sowie als Vorstandsmitglied bei schau.Räume, postWERK, Kunstbahnhof Wörthersee und radio AGORA aktiv.
Info/Links: BARBARA AMBRUSCH-RAPP www.barbara-rapp.com ROMANA EGARTNER ist freischaffende bildende Künstlerin und Kulturmanagerin romanaegartner.wordpress.com ELKE HAGEN ist Schauspielerin, Sprecherin und Autorin. Ihr Buch STUMMER AUFSCHREI ist 2013 erschienen. elke-hagen.jimdofree.com Verein schau.Räume www.schau.raeume.cc/de/angebote/residenzen
NEW MEMBERS – Karin Czermak und Monika Herschberger
„Zwischen Gestus und Abbild“
9. bis 25.5.2025
Julius Chromeczek und Daniel Nuderscher
13. bis 29.6.2025
BLUE MOODS
gemeinsames Ausstellungsprojekt von <kunstaspekt> Baden und dem Künstlerbund St. Pölten
22.8. bis 7.9.2025
BALANCE – Michael Bottig und Jonas Fliedl
19.9. bis 5.10.2025
DAYDREAM AND NIGHTMARE
Jahresausstellung 2025 von <kunstaspekt> und Gästen
17.10. bis 2.11.2025
Ausstellungen 2024
SCHWARZ MACHT SCHLANK – Farben mit Tradition
Malerei, Fotografie, Skulptur
Vernissage: DO, 10.10.2024, um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Dagmar Stelzer
Eröffnung: Erika Adensamer, Bgm. a. D.
Vorsitzende des Vereins Hilfswerk Baden
Ausstellungsdauer: 11. – 27.10.2024
Öffnungszeiten: FR, SA und SO 15 – 18 Uhr
Tag der offenen Ateliers: SA 19. und SO 20.10. – 14 – 18 Uhr
Galerie im Turm, Schwartzstraße 50, 2500 Baden
Teilnehmerinnen: Bakalar Eva, Bankl Melanie, Biberschick Ingrid, Czermak Karin, Karine Dez, Friesenbichler Elfriede, Galos Sylvia, Haslauer Traude, Herschberger Monika, Hoffmann Maria, Langer Uta, Leonhartsberger Inge, Leucht Uta, Müller Jutta, Posch Eva, Stelzer Dagmar, Todt Christine, Weiler Brigitte, Zwazl-Edler Andrea. Gast: Michaela Fliedl
Mit Farbe als künstlerischem Medium und ihrem gesellschaftlichen Belangen beschäftigt sich diese Ausstellung. Farbe durchdringt nicht nur Bereiche der Ästhetik und der Wahrnehmungspsychologie, sondern auch der Politik, der Ökonomie und der Religion. Farben können bestimmte Stimmungen, Emotionen und Aussagen vermitteln oder als Symbolfarben verwendet werden, um bestimmte Bedeutung zu veranschaulichen.
Die Farbsymbolik hat unterschiedlichste Ursprünge. Meist ist der Hintergrund kulturell oder historisch gewachsen, mitunter über einen langen Zeitraum. Die Bedeutung von Farben kann in verschiedenen Kulturkreisen und individuell stark variieren, manchmal sogar gegenteilig verstanden werden.
Farben können die Wahrnehmung verändern, unser Empfinden beeinflussen, Gefühle in uns auslösen, etc. Farben haben die Macht unsere Aufmerksamkeit zu erlangen unser Erinnerungsvermögen zu lenken und lassen uns bestimmte Entscheidungen zu treffen.
in der Kunst spielen Farben eine zentrale Rolle, da sie die visuelle Wahrnehmung des Betrachters manipulieren können.
Der Tanz von unbeschreiblicher Schönheit
Dalia Blauensteiner und Heinz Körner
Malerei, Fotografie, Skulptur
Vernissage: DO, 12.09.2024, um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Mag. Dalia Blauensteiner
Eröffnung: Kulturstadtrat Michael Capek
Ausstellungsdauer: 13. – 29.09.2024
Öffnungszeiten: FR, SA und SO 15 – 18 Uhr
Galerie im Turm, Schwartzstraße 50, 2500 Baden
In dieser Austauschausstellung der Galerie Daliko Krems, präsentieren Dalia Blauensteiner und Heinz Körner ihre Werke.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das zentrale Schaffensthema der beiden Künstler – nämlich der Schönheit des Lebens und der Natur selbst. Ein Triptychon von Dalia Blauensteiner trägt den gleichen Namen. Der kleinste Vogel der Welt wird als Symbol für das Leben, für das Vertrauen in das Leben und für das Gleichgewicht von Nehmen und Geben dargestellt. Auch dem Wasser – Grundlage für unser Leben – wird ein breiter Schaffensraum zugestanden.
Die vielfältige Farbpalette der Natur und das Streben nach Harmonie finden in den Arbeiten ihre unterschiedlichsten Ausdrucksformen. In den Reflexionen dieser Kompositionen bilden die Farben und Formen einen Panoramablick, eine Vision der Seele. Unabhängig von der visuellen Erzählung ist der Betrachter eingeladen, achtsam in die innersten Tiefen des Ichs zu blicken und zu verstehen, welche Farben, Formen und Strukturen um uns sind und wie sie sich jede Minute ändern.
Dalia Blauensteiner: Akademische Malerin und Galerie-Kuratorin. Geboren 1962 in Litauen.
Studium Bildende Kunst und Kunsterziehung an der Vilnius Universität, Siauliai Akademie in Litauen. Seit 2003 lebt und arbeitet sie in Krems und betreut eine eigene Galerie.
Mitglied vieler Kultur- und Kunst-Organisationen, wie Dokumentationszentrum für Zeitgenössische Kunst NÖ, Kulturvernetzung NÖ, Gemeinschaft bildender Künstler Wien, Obfrau raumgreifend Krems und Verein Daliko.
Heinz Körner: Bildhauer, Restaurator und Galerist. Geboren 1963 in Krems.
Seit 1994 als Kunstrestaurator tätig, seit 1997 als Bildhauer, seit 2012 Inhaber der zeitgenössischen Kunstgalerie in Krems.
Teilnahme und Organisation von Bildhauersymposien und Ausstellungen im In- und Ausland.
2007 Teilnahme am 4. Intern. Holzbildhauersymposium in Inami / Japan. Seine während dieses Symposiums geschaffenen Skulpturen sind an öffentlichen Plätzen in Österreich und Japan zu finden.
Spiegel.ICH – <kunstaspekt> und Gäste
Vernissage: DO, 15.08.2024, um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Ing. Panto Trifkovic, Leiter der Sektion Fotografie der Bildenden Künstler Österreichs
Eröffnung: Mag. Sebastian Mitterhofer
Kuratorin: Elfriede Friesenbichler
Ausstellungsdauer: 16.08. – 01.09.2024
Öffnungszeiten: FR, SA und SO 15 – 18 Uhr
Galerie im Turm, Schwartzstraße 50, 2500 Baden
An der Ausstellung nehmen teil: Ingrid Biberschick, Elfriede Friesenbichler, Maria Hoffmann, Uta Maria Langer, Inge Leonhartsberger, Wanda Mühlgassner, Herwig Prammer, Michaela Steinacher, Dagmar Stelzer, Christine Todt, Andrea Zwazl-Edler
Gäste: Martina Mara Braun, Edith Richter und Panto Trifkovic
Der Spiegel ist ein Gegenstand mit großer symbolischer Kraft. Seine Verwendung geht zurück auf die griechische Mythologie. Der schöne Jüngling Narziss verliebt sich in sein eigenes Spiegelbild, das er im Wasser einer Quelle erblickt. Obwohl er die Täuschung durchschaut, kann er sich nicht von diesem Bild abwenden und stirbt an unerfüllter Liebe.
Wie ist das mit der Täuschung in der heutigen Zeit? Und mit dem Spiegelmedium unserer Zeit – dem Selfie? Die permanente Darstellung des Lebens der anderen schafft einen Druck zur Darstellung des eigenen Lebens. Eine Inszenierungsspirale durch Selfies und Körperkult wird in Gang gesetzt. Unter dem ständigen Drang nach Likes, Kommentaren und Anerkennung kann man schon zum willfährigen Design-Objekt werden und dabei die eigene Authentizität verlieren!
Wie in der Geschichte des Narziss steht der Spiegel häufig für Eitelkeit und Eigenliebe, für Illusion und Täuschung. Seine Bedeutung ist aber nicht immer negativ besetzt, er ist auch ein Symbol für Selbsterkenntnis, für die Suche nach Wahrheit und Selbstreflexion.
In den gezeigten Arbeiten setzen sich die Kunstschaffenden mit der ambivalenten und vielschichtigen Symbolkraft des Spiegels, seiner unterschiedlichen Bedeutung und seinen Wirkkräften auseinander.
MITTEN IM BLAU
Vernissage: DO, 13.6.2024 um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Die Künstlerinnen
Eröffnung: GR Hofrat Dr. Ernst Schebesta
Organisation: Lisa Kunit
Ausstellungsdauer: 14. – 30.6.2024
Öffnungszeiten: FR, SA und SO 15 – 18 Uhr
Galerie im Turm, Schwartzstraße 50, 2500 Baden
Die zehn Künstlerinnen – Eva Bakalar, Maria Hoffmann, Lisa Kunit, Sarah Iris Mang, Claudia Nagl, Eva Saxinger, Elisabeth Schafzahl, Angelika Schwab, Tina Sischka und Friederike Thum – präsentieren gemeinsam in der Galerie im Turm ihre Cyanotypie-Ausstellung mit dem Titel „MITTEN IM BLAU“.
Die zehn Künstlerinnen – Eva Bakalar, Maria Hoffmann, Lisa Kunit, Sarah Iris Mang, Claudia Nagl, Eva Saxinger, Elisabeth Schafzahl, Angelika Schwab, Tina Sischka und Friederike Thum – präsentieren gemeinsam in der Galerie im Turm ihre Cyanotypie-Ausstellung mit dem Titel „MITTEN IM BLAU“.
Der fotochemische Blaudruck, auch bekannt unter dem Begriff Cyanotypie, ist eine der ältesten fotografischen Edeldrucktechniken. Durch dieses Verfahren entstehen intensiv blaue Bilder von grafischen oder/und fotografischen Arbeiten oder es werden Gegenstände wie bei Fotogrammen verwendet.
In dieser Gruppenausstellung wird die vielfältige künstlerische Auseinandersetzung mit dieser Technik sichtbar. Auch die Themengebiete sind sehr unterschiedlich: Da sind Arbeiten über die inspirierenden Pionierinnen Wanghari Matai und Johanna Dohnal (Sarah Mang); Werke zu Frauen im Kunstbetrieb, symbolisiert durch Nebenstiegen (Tina Sischka); historische Bildvorlagen, direkte Pflanzenbelichtungen und Texte, die zu neuen Bildwelten zusammengefügt werden (Elisabeth Schafzahl); Fotos aus dem Privatarchiv, die Umdeutungen erfahren (Lisa Kunit); Alltagsgegenstände und Menschen aus dem Umfeld, die ins Zentrum gerückt eine neue Bedeutung erlangen (Claudia Nagl, Eva Saxinger) oder das Erkunden der persönlichen blauen Gefühlspalette zwischen figuralen und abstrakten Formen (Angelika Schwab).
Gemeinsam ist den Künstlerinnen die große Experimentierfreude – Drucke erhalten durch Falttechniken oder Scherenschnitte ein neues Aussehen (Maria Hoffmann). Werke laden die Betrachter auf eine Reise durch Traumlandschaften ein, in denen Erinnerungen an vergangene Reisen und Erlebnisse kunstvoll mit der Gegenwart verwoben sind (Eva Bakalar). In der Ausstellung finden sich nicht nur Cyanotypien auf Papier, sondern auch keramische Objekte (Friederike Thum).
Genießen Sie die zeitgenössischen Positionen „MITTEN IM BLAU“.
TOTGELIEBT
Gastausstellung der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs – Sparte Textil
Vernissage: DO, 9.5.2024 um 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Sawatou Mouratidou, Leiterin der Sektion Textilkunst
Eröffnung: Bgm. a. D. Erika Adensamer, Vorsitzende des Vereins Hilfswerk Baden
Ausstellungsdauer: 10. – 26.5.2024
Öffnungszeiten: FR, SA und SO 15 – 18 Uhr
Galerie im Turm, Schwartzstraße 50, 2500 Baden
An der Ausstellung nehmen teil: Ellen Bittner, Gertrud Brauner-Baumgartner, Franziska Bruckner, Linda Gaenszle, Angelika Hofmeister, Elisabeth Mauracher, Sawatou Mouratidou, Brigitte Petry, Bettina Ribisch, Isabella Scherabon, Christine Todt, Susanne Weber.
„totgeliebt“ ist eine Ausstellung textiler Kunstwerke. Die KünstlerInnen legen ihren Werken die Thematik Gewalt gegen Frauen und Mädchen bis hin zum Femizid zugrunde.
Die textilen Kunstwerke entstehen in direkter Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitisch relevanten Texten aus Literatur, Medien oder Interviews dazu. Diese Texte bzw. Textpassagen zu Femiziden und Gewalt gegen Frauen und Mädchen werden gemeinsam mit den Kunstwerken ausgestellt, sie korrespondieren beziehungsweise kommunizieren also auch in der Ausstellung miteinander.
NEW MEMBERS
Melanie Bankl, Karine Dez, Sylvia Galos und Ernst Wittkowski
Vernissage: DO, 11.4.2024 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. – 28.4.2024
Öffnungszeiten: FR, SA und SO 15 – 18 Uhr
Galerie im Turm, Schwartzstraße 50, 2500 Baden
Melanie Bankl:
Wir sehen nicht, was wir glauben zu sehen. In Platons Höhlengleichnis sehen wir die Welt als Schatten auf einer Wand projiziert, wie einen Kinofilm. Während Buddha sagt, dass unser Sein, unser Leben und Alltag aus dem Wollen entspringen, sagt ein anderer Denker, das Sein bestimme das Bewusstsein. Wer hat recht? Mystik im Alltag; Scheinreale Bilder.
Karine Dez:
Meine Bilder sehe ich als simplifizierte Darstellungen von Landschaften oder Stillleben, damit nur das für mich Essentielle in den Vordergrund rückt ….. versehen mit einem Hauch von Poesie oder Fantasie. Ich bin auf der Suche nach Harmonie, nach Gleichgewicht zwischen Form, Farbe und Komposition.
Sylvia Galos:
Sylvia Galos hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gegensätzliches nicht nur intellektuell zu erfassen, sondern in seinem Gefühlswert zu integrieren und in ihren Bildern zu transformieren. Der holistischen Denkweise zufolge ist die Seele die Verbindung von Verstand und Geist. Sie bildet die Brücke und fügt die Gegensätze von Bewusstem und Unbewusstem zusammen. Im Malprozess verlässt Sylvia Galos die Welt des Wissens, gibt sich der Leichtigkeit des Seins hin. Sie kratzt an Grenzen, löse sie auf, übermalt Bestehendes erneut, bis es in perfektem Gleichklang eine vibrierende Schwingung ausstrahlt. Visuell entsteht unser eigentliches, heilsames Ziel: das harmonische Ganze.
Ernst Wittkowski:
Die Arbeit am Stein ist ein intensiver Dialog, in dem der Stein mich dazu herausfordert, seiner inneren Bewegung zu folgen. Genauso wie ich gefordert bin, meiner eigenen Gestimmtheit zu folgen. Nichts im Prozess ist zufällig. Dabei ist der Stein ein aktiver Dialogpartner, der mit seiner Eigenheit diesen Prozess beeinflusst und prägt, um schließlich in der ihm eigenen Schönheit und Ursprünglichkeit zu erscheinen.
„Harmony of Expression“
Haus der Kunst, Kaiser Franz-Ring 7, 2500 Baden
Harmony of Expression:
Artistic Conversation through Diversity of Media
Group Exhibition of Kranj Art Society Members
Grenzüberschreitende Austauschausstellung
von ZDSLU Kranj/Slovenia und „kunstaspekt“ Baden
Vernissage: FR, 16.02.2024, 19 Uhr
Begrüßung: Stadtrat Prof. Hans Hornyik
Einführung: Martina Marenčič, Obfrau von Likovno društvo Kranj
Eröffnung: Bürgermeister Dipl.-Ing. Stefan Szirucsek
Dauer der Ausstellung: 17. – 25. 02. 2024, DI – SO, 10 – 12 und 15 – 18 Uhr
Teilnehmende KünstlerInnen:
Andreja Eržen, Bagrat Arazyan, Biserka Komac, Boge Dimovski, Boleslav Čeru, Brut Carniollus, Cveto Zlate, Domen Dimovski, Dragoljub Rakinić, Franc Vozelj, Irena Gayatri Horvat, Irena Jeras Dimovska, Iztok Šmajs Muni, Jur Samec, Ladijana Vijay, Lara Ješe, Lojze Kalinšek, Lučka Mak Šparovec, Maja Zaplotnik, Martina Marenčič, Maruša Štibelj, Mihael Perčič, Peter Marolt, Tanja Prušnik, Zmago Puhar
Die enge Kooperation des Kunstvereins Kranj mit „kunstaspekt“-Obfrau Christine Todt ermöglicht wechselseitige Ausstellungen. In Zusammenarbeit mit Kulturamtsleiter Prof. Gerd Ramacher ist der Kunstverein Kranj nun zu Gast im „Haus der Kunst“. Unter dem Titel „Harmonie des Ausdrucks“ wird mit Installationen, Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien zeitgenössische Kunst aus Kranj präsentiert. Über zwei Dutzend Kunstschaffende zeigen ihre neuesten Arbeiten und erstellen damit ein Porträt ihrer regionalen Identität.
Ausstellungen 2023
Natur – das Sein im Ganzen?
Jahresausstellung <kunstaspekt>
Vernissage: 19. 10. 2023, 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Gabriele Baumgartner
Eröffnung: Kulturstadtrat Michael Capek, MA MA MAS BEd.
Dauer der Ausstellung: 20. 10. – 5. 11. 2023
Kuratoren Team: Gabriele Baumgartner und Herwig Prammer
Tage der Offenen Ateliers: 21.10. und 22.10.2023, 14 – 18 Uhr
Lesung mit Stefanie Salzburger am 5. 11. 2023, 16.30 Uhr
Teilnehmende KünstlerInnen:
Eva Bakalar, Ingrid Biberschick- Titiretto, Gerda Braun-Ostermayer, Elfriede Friesenbichler, Traude Haslauer, Maria Hoffmann, Uta Maria Langer, Ingeborg Leonhartsberger, Wanda Mühlgassner, Eva Posch, Herwig Prammer, Christine Todt, Dagmar Stelzer, Ernst Johannes Wittkowski, Andrea Zwazl-Edler
Wie sehr die Natur unser Leben prägt und beeinflusst wird in den letzten Jahren immer deutlicher im Bewusstsein verankert. Fragen nach dem Zustand, der zukünftigen Entwicklung, neuen Herausforderungen sowie den negativen Veränderungen, die Einfluss auf unser aller Leben haben, bestimmen viele gesellschaftliche Bereiche. Der britische Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) meinte: „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“
In dieser Ausstellung werden künstlerische Positionen präsentiert, die sich mit den verschiedenen Zugängen dem Thema nähern und von Naturerlebnissen erzählen, oft übersehene Schönheiten in den Fokus rücken, und von der Vielfalt, die uns umgibt und in der gelebt und erlebt wird, berichten. Dabei wird auch das künstlerische Spektrum der Mitglieder des Vereines <kunstaspekt> offensichtlich: In verschiedenen Techniken der Malerei, Skulptur, Fotografie Video und Grafik werden ihre Eindrücke festgehalten, intuitiv abstrahiert oder mit verschiedenen Materialien verwoben, um so dem Betrachtenden die Natur als ein Konglomerat aus diversen Aspekten zu präsentieren.
Mit einer Lesung von Stefanie Salzburger wird die Ausstellung am 5. November literarisch beendet.
CELEBRATION – 25 Jahre Galerie im Turm Baden
<kunstaspekt> und Gäste
Vernissage: Donnerstag, 21. 09. 2023 um 19 Uhr
Begrüßung : Christine Todt, Kuratorin
Einführung: Waltraud Haslauer, Kuratorin
Eröffnung: Bezirkshauptfrau Mag. Verena Sonnleitner
Dauer der Ausstellung: 22.09. – 08.10.2023
Finissage: 08.10.2023, 16:30 Uhr, Konzert der LOST ENGINEERS
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr
Bei der Jubiläumsausstellung wurden Künstlerinnen und Künstler, die in den letzten Jahren in der Galerie im Turm ausgestellt haben, eingeladen, mit einer Arbeit zu arbeiten.
Teilnehmende KünstlerInnen
Martin Amerbauer, Eva Bakalar, Ingrid Biberschick-Titiretto, Gerda Braun-Ostermayer, Carniollus Brut, Michaela Fliedl, Traude Haslauer, Maria Hoffmann, Klaus Hollauf, Otto Husinksy, Liane Jelinek, Ernest A. Kienzl, Chris Lane, Uta Maria Langer , Inge Leonhartsberger, Uta Leucht, Doris Libiseller, Veronika Matzner, Wanda Mühlgassner, Ilse Nentwich, Gabriele Oberleitner, Ursula Olbert, Brigitte Petry, Eva Pisa, Eva Posch, Gerd Ramacher, Edith Richter, Christiane Spatt, FJ Sochurek, Dagmar Stelzer, Christine Todt, Margareta Weichhart-Antony, Brigitte Weiler, Friedl Wicke-Schlinke, Ernst Johannes Wittkowski, Greta Znojemsky und Andrea Zwazl-Edler.
KuratorInnen: Waltraud Haslauer und Christine Todt
1998 bezog <kunstaspekt> den ehemaligen Wachturm des Schlosses Leesdorf, welcher im Zuge des Neubaus der Bezirkshauptmannschaft Baden revitalisiert wurde und als Galerie seine neue Bestimmung fand.
Seit 2017 ist die Galerie Mitglied von Lower Austria Contemporary.
Sie widmete sich in 6 Ausstellungen jährlich der Präsentation und Vermittlung zeitgenössischer
bildender Kunst. Das Ausstellungsprogramm umfasst ein breites Spektrum und bietet sowohl
regionalen als auch international renommierten Künstlern eine Plattform. Einer der Schwerpunkte liegt in Austauschausstellungen mit anderen Kunstvereinen aus dem In- und Ausland.
In den letzten 25 Jahren fanden ungefähr 200 Ausstellungen in der Galerie im Turm statt, an denen ca.1200 Künstlerinnen und Künstler teilnahmen.
PAPIER – die Leichtigkeit der dritten Dimension
<kunstaspekt> und Gäste
Vernissage: Donnerstag, 24. August 2023 um 19 Uhr
Begrüßung : Dagmar Stelzer
Einführung: Beatrix Mapalagama
Zu den KünstlerInnen sprechen die Kuratorinnen Dagmar Stelzer und Brigitte Weiler
Eröffnung: Prof. StR Hans Hornyik
Dauer der Ausstellung: 25.8. – 10.9.2023
Teilnehmende KünstlerInnen:
<kunstaspekt>: Eva Bakalar, Maria Hoffmann, Dagmar Stelzer, Brigitte Weiler
Gäste: Beatrix Mapalagama, Christine Maringer, Kurt Müllner
In dieser Ausstellung werden KünstlerInnen präsentiert, die sich aus der Zweidimensionalität des Papieres herausgewagt haben.
Im Fokus steht also nicht Kunst, bei der das Papier das Trägermaterial ist, um Zeichnungen, Malerei oder Drucke, Fotografie zu erstellen: Papier steht im Mittelpunkt, das Papier selbst wird zum Kunstwerk! Es wird aus seiner Flächigkeit gelöst und es werden räumliche Objekte gestaltet; oft auch in einem Verbund mit anderen Materialien. Dank der unzähligen Möglichkeiten, die die Gestaltung mit Papier bietet, entstehen fragile, aber erstaunlich widerstandsfähige Kunstwerke mit besonderer Haptik. Die unterschiedlichen Herangehensweisen an das Ausgangsmaterial und die Interpretation der KünstlerInnen zeigen Papierkunst in großer Vielfalt.
Zarte Papierobjekte von Eva Bakalar schweben im Raum; Maria Hoffmann faltet zuvor von ihrem Gedruckten; Christine Maringer zeigt Papier gefaltet und genäht; Beatrix Mapalagama präsentiert Bücher mit besonderer Entstehungsgeschichte; Kurt Müllner ist mit architektonisch anmutenden, äußerst präzise gearbeiteten, Objekten vertreten; Dagmar Stelzer zeigt mystische Tiefseegestalten; Von Brigitte Weiler sind geheimnisvolle Schriftrollen zu sehen.
Im Laufe der Eröffnung spricht die internationale Künstlerin Beatrix Mapalagama, Gründerin und Leiterin der Papierwespe, Wien, über ihr Buch und ihre besondere Beziehung zum Werkstoff Papier.
Ein schmaler Grat – gut aussehend
Julia Bugram und Greta Znojemsky
Vernissage : Donnerstag, 8. Juni 2023 um 19 Uhr
Begrüßung : Christine Todt
Einführung : Mag. Hartwig Knack
Eröffnung : GR Judith Händler
Dauer der Ausstellung : 9. – 25.6.2023
In unserer Gesellschaft finden wir viele Normen und Erwartungen. Sie prägen unseren Alltag und formen unsere Wahrnehmung. Der Einfluss auf unsere Selbstdarstellung und die Auswirkungen in unserem Leben sind unbestreitbar. Unrealistische, absurde Ideale begleiten uns tagtäglich. Der Blick von außen und die Innensicht stehen schnell in einem Missverhältnis zueinander.
Was, wenn wir uns lossagen von diesen Bildern? Womit wollen wir diese Leerstellen füllen? Womit werden diese gefüllt, wenn wir nicht schnell genug reagieren?
Julia Bugram : geb. 1988 in Wien, aufgewachsen in NÖ, lebt in Wien
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien. Julia hat Erfahrung im künstlerischen Projektmanagement und Crowdfunding. Sie gehört zu den Vorstandsmitgliedern des feministischen Künstlerinnennetzwerks IntAkt (Gründung 1977). Mitglied im Künstlerhaus Wien, der Kulturvernetzung NÖ, Saloon Vienna, GrenzART.
Julia Bugram wirft gesellschaftspolitische Fragestellungen auf und hinterfragt Konventionen und patriarchale Strukturen. Als visuelle Kommentare zum zeitgenössischen Geschehen vermitteln ihre arbeitenden Wertesysteme und regen zum Nachdenken an.Der Dialog mit Künstler*innen ist ein charakteristisches Merkmal, was sich auch in dieser Ausstellung zeigt.
Greta Znojemsky : geb. 1950 und aufgewachsen in Wien, lebt seit 2015 in Reichenau/ Rax
Studium an der Angewandten Wien und Akademie für Bildende Künste. Paris-Stipendium, Atelieraufenthalt in Usbekistan, Stipendium der Akademie für Bildende Künste. Lehrtätigkeit in AT, GR, IT, PE, UZ und PS und zahlreiche internationale Ausstellungen. Mitglied der IG Bildende Kunst. Mitgliedschaften von eop, der Kulturvernetzung NÖ und Künstlerhaus Wien.
Trotz gesellschaftspolitischem Umbruch kommt die Konsumwelt nicht ohne „sexy Aufmachung“ aus.Im Spiel erproben wir Möglichkeiten, Unvollkommenes in Vollkommenes zu verwandeln. Die arbeiten arbeiten sich mit Rückständen ‚remains‘ und Leerstellen – die Lücke eröffnet einen neuen Raum. Papier und Papierabfälle treten in einen neuen Lebenskreislauf. Die Werke greifen spezielle Kleidungsstücke und Geschichten auf. Sie erzählen vom Alltag und unserer Sehnsucht nach Schönheit, sowie dem damit verbundenen Druck.
NEUE MITGLIEDER
Jutta Müller•Herwig Prammer•Friedl Wicke-Schlinke
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: die KünstlerInnen
Eröffnung: Hr. Sebastian Mitterhofer, LL.M.
Ausstellungsdauer: 12. – 28.5.2023
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr
Jutta Müller: geboren in Melle, Deutschland
2013-2016 Studium der Malerei in der Meisterklasse bei Prof. M. Lüpertz.
Jutta Müller schafft Bilder, die beeindrucken – durch die Vielfalt ihrer Maltechniken und ihrer Gespür, wie Farben als Ausdruck von Emotionen wirken. Ihre Sujets sind farbintensiv und abstrakt und lassen dem Betrachter Freiräume für seine ganz persönliche Interpretation und den eigenen Gefühlszugang. Ihre Werkzeuge sind Acryl, Öl und Pigmente, sie verwenden aber auch Teer, Asche, Sand und Wachs, um besondere Eindrücke und Strukturen zu erzeugen.
Herwig Prammer: geb. in Linz, lebt in Euratsfeld, N.Ö.
Studium der Landschaftsökologie und Landschaftsplanung, Universität für Bodenkultur Wien
Studium der bildenden Kunst, Akademie der bildenden Künste, Wien
In seiner künstlerischen Arbeit kreist Herwig Prammer um Themen, die ihn in seinem Leben begleiten: Sei es die ihn prägende Landschaft, die er nicht nur als Studierter Landschaftsökologe wissenschaftlich, sondern auch künstlerisch seziert und sieht, oder seien es die ihn umgebenen Fundstücke, die er in zusammengesetzten Objekten neue Bestimmung zuführt.
Friedl Wicke-Schlinke
1959 – 1965 Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse für Malerei bei Prof. Carl Unger, Meisterklasse bei Prof. Paul Kurz Schwarz.
1965 Dipl.-Ing. Mag. für Gebrauchsgrafik mit Würdigungspreis des Bundesministeriums für Unterricht.
Friedl Wicke weiß, dass künstlerische Entwicklung nur stattfinden kann im Zusammenhang zwischen Erleben und Reflexion. So ist die Motivwahl der traditionellen Landschaftsmalerei verpflichtet, um zu den eigentlichen künstlerischen Gestaltungsaufgaben zu kommen. Friedl Wicke denkt von der Malerei hier im Speziellen um die Aquarellmalerei.Es geht nicht darum, die Natur abzubilden und sie in einen geistig-religiösen Kontext zu stellen, sondern es geht um Naturwahrheiten und Bildwahrheiten.
Maschenkonstrukte • Marlies Liekfeld-Rapetti
Austauschausstellung der bv Galerie Klagenfurt
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Marlies Liekfeld-Rapetti
Eröffnung: Bgm. A. D. Erika Adensamer, Vorsitzende des Vereins Hilfswerk Baden
Dauer der Ausstellung: 7.4. – 23.4.2023
Marlies Liekfeld-Rapetti: geb. 1939 in Königsberg/Preußen, aufgewachsen in der DDR und BRD,
med.-techn. Assistentin, Kunststudium und Studium der Germanistik, Lehrtätigkeit, museumspädagogische Arbeit, 3-jähriger Aufenthalt in Ligurien, Arbeitsaufenthalte in Paris und Slowenien, lebt und arbeitet seit 2016 in Klagenfurt.
Ausstellungen in Deutschland, Italien, Österreich, Russland und Slowenien.
Mitglied im Kunstverein Kärnten und der Arbeitsgemeinschaft Mülheim-Ruhr.
Meine Strickgebilde sind aus Maschen gebaut. Das Strickwerkzeug in meiner Hand wird zur Waffe gegen Geschäftigkeit und Hast.
Im meditativen Prozess baue ich mir meine Seelenarchitektur, verwobenes Maschenwerk, versponnen in das Zeitgewebe des endlichen Abläufe.
Feinfädige Netzstrukturen, überwiegend aus Naturfasern geknüpft, bilden Kleidungsstücke, ähnliche Umhüllungen oder schaffen feenhafte Körperwesen.
Gröbere, stabile Maschen Konstrukte aus gerissenen eingefärbten Stoffstreifen
oder Verpackungsvlies erwecken den Eindruck von Schutzpanzern.
Anhaftende und eingearbeitete Schwemmölzer, salzgebleicht im Mittelmeer,
verweisen auf das Fließen der Zeit und verleihen den fragilen Gebilden Halt und verwurzelte Erdenschwere.
Das System der Masche taucht in grafischer Version auf den überlangen „Aschekleidern“ auf. Das Märchen vom Aschenputtel ist handschriftlich darauf aufgezeichnet, mit Asche versetzt und mit grafischen Maschen „überstrickt“.
Galerie im Turm der BH Baden
Die Künstlervereinigung <kunstaspekt> wurde am 26.5.1997 in Baden mit dem Ziel gegründet, bildende Kunst der Gegenwart einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, sowie zur aktiven Teilnahme an kulturellen Prozessen einzuladen.
1998 wurde dem Verein die Galerie im Turm vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellt. In konsequenter Ausstellungstätigkeit werden neben Arbeiten eigener Mitglieder in großem Umfang Projekte von Gastkünstlerinnen und -künstlern präsentiert.
Ein wichtiges Anliegen des Vereines ist, jüngere künstlerische Entwicklungen zu fördern, sowie im Dialog mit anderen Kultureinrichtungen die gesellschaftliche Bedeutung aktueller Kunst aufzuzeigen.
„Der Wert der Kunst liegt in ihrem Veränderungspotenzial und in der Begegnung mit anderen Menschen.“ Sie macht uns beweglich und offen für das permanente Neue um uns, sie weitet den Blick und das Herz für das Unbekannte und Fremde. Künstlerisches Schaffen schult den Blick für verschiedene ASPEKTE, um sich stets neu zu definieren, lebendig zu bleiben, um Künstler und Weltbürger zu werden.“ Egbert
Zedtwitz, Ehrenmitglied